
IT-Systeme erzeugen ständig Logmeldungen. Viele davon sind kryptisch, schwer einzuordnen oder werden erst dann betrachtet, wenn ein Problem bereits sichtbar ist — meist morgens, wenn die Nacht schon vorbei ist. Eine KI kann Logfiles kontinuierlich auswerten, Fehlermeldungen erkennen, einordnen und verständlich zusammenfassen, statt dass jemand jeden Morgen Hunderte Zeilen durchscrollt.
Typischer Ablauf
- Die KI sammelt Logdaten aus verschiedenen Systemen.
- Fehlermeldungen und Auffälligkeiten werden erkannt.
- Die KI gleicht diese Meldungen mit internen Wissensdatenbanken ab.
- Optional werden externe Quellen zur Bedeutung bestimmter Fehlermeldungen herangezogen.
- Die Ergebnisse werden priorisiert und verständlich erklärt.
- Die IT erhält zum Beispiel morgens einen Bericht darüber, was in der Nacht passiert ist.
Beispielhafte Fragen
Statt selbst durch Logfiles zu suchen, kann die IT-Abteilung die KI direkt fragen:
- Welche Fehler sind heute Nacht aufgetreten?
- Ist eine Meldung kritisch oder harmlos?
- Gab es diesen Fehler schon einmal?
- Welche Systeme sind betroffen?
- Gibt es bekannte Lösungswege?
Nutzen
- Schnellere Einschätzung technischer Probleme
- Weniger manuelle Logfile-Analyse
- Bessere Priorisierung von Fehlern
- Entlastung kleiner IT-Abteilungen
- Aufbau von Erfahrungswissen über wiederkehrende Probleme
Zentrale Herausforderung
Viele Unternehmen haben sehr unterschiedliche Systeme. Die KI muss Logmeldungen aus verschiedenen Quellen zusammenführen und in einen sinnvollen Kontext bringen, statt isolierte Einzelmeldungen auszuspucken.
Geeignet für
- IT-Betrieb
- Managed Service Provider
- mittelständische Unternehmen
- Unternehmen ohne große IT-Abteilung
- Organisationen mit vielen dezentralen Systemen
Ihr nächster Schritt
Sie möchten wissen, wie viele Ihrer Logmeldungen aktuell ungesehen im Nirwana verschwinden? Wir schauen uns gemeinsam Ihre Systemlandschaft und die vorhandenen Log-Quellen an.
oder entdecken Sie alle 10 KI-Anwendungsfälle für den Mittelstand.
